Nach einiger Warterei und deutlichem BITTEN fanden wir endlich einen Verkäufer, der uns ein (EIN!) Fahrzeug zeigte. Ein Modell für die Zielgruppe 70 plus, würde ich sagen. Von innen wirklich sehr… naja, ich denke das war in den 1990ern schon hässlich. Darauf angesprochen sagte er „das ist das was wir da haben, alles andere können Sie bestellen, das dauert aber“ – auf Rückfrage nach einem Fahrzeug mit Schlafdach kam die Information, dass man sowas nicht auf Lager habe. 100m weiter standen (ja, beim gleichen Händler!) allerdings 7 verschiedene Fahrzeuge (von HYMER) mit dem gewünschten Schlafdach.
Meine Tochter hat die Hupen aller Fahrzeuge getestet
Einen Verkäufer zu finden war trotz meiner Tochter nicht besonders einfach (sie hat ALLE Hupen ausprobiert), aber schon nach 45min fanden wir einen Verkäufer, der allerdings keine Zeit hatte und uns bat, ein andermal wiederzukommen, er habe Stress.
Immerhin konnten wir feststellen dass die Fahrzeuge von HYMER ganz schick sind, und eine tolle Basis für unseren Wunschcampoer sein würden… es schien nur nicht so einfach, ein Fahrzeug zu KAUFEN!!
„Den hier verkaufe ich Ihnen nicht!“
Mit der kompletten Fehleinschätzung bei einem der grössten Wohnmobilhändler Deutschlands zu sein, sagte man uns ins Gesicht dass die hier stehenden Fahrzeuge nicht zum Verkauf stehen würden. Wir sollen doch lieber einen Neuen bestellen. Die Preise für das neue Modelljahr habe man zwar noch nicht, aber man würde gern eine BLANKOBESTELLUNG aufnehmen.
„Sie müssen den ja nicht kaufen“
Bei unserem nächsten Besuch fiel uns auf. dass die angegebenen Preise der Fahrzeuge DEUTLICH über den vom Hersteller angegebenen Listenpreisen lagen (zwischen 3.000,- und 6.000,- mehr). Darauf angesprochen wurde uns klargemacht dass wir das Fahrzeug ja auch nicht kaufen MÜSSEN. Stattdessen sollten wir lieber neu bestellen. Lieferzeit seien ca 14-18 Monate.
Das wars. Neuer Händler bitte.
Nun also weiter ins Internet – zu der Platform in der man Mobile kauft. Inzwischen wussten wir ja, was wir suchen: Einen HYMER FREE 540. Deutschlandweit waren ca. 12 Fahrzeuge verfügbar, davon die Hälfte massiv über dem Lisgtenpreis des Herstellers, und drei ein wenig darunter – diese drei Händler schrieb ich an. Mit einem Händler wurde ich recht schnell einig, und schloss einen mündlichen Vorvertrag an einem Freitag. Am Montag sollten wir die Details klären. Leider war das Fahrzeug am Montag im Web nciht mehr verfügbar. Ein Anruf beim Händler ergab: „Fahrzeug verkauft, sorry“. Händler Nummer 2 hat sich nicht gemeldet, auf telefonische Anfrage teilte man mir mit, dass es viel zu viele Kunden gäbe, und man das Fahrzeug ausschliesslich gegen Bargeld an Kunden verkauft, die ihn mitnehmen.